VR-Amberg ist solider Partner

Bericht zur Vertreterversammlung für das Geschäftsjahr 2019

Auszug aus der Rede von Vorstand Dieter Paintner

Der 150. Geburtstag unserer Bank ist sicherlich nicht nur für Sie, sondern auch zugleich für unsere Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter ein besonderer Meilenstein. Ganz im Sinne unserer Gründungsväter werden wir unsere Volksbank-Raiffeisenbank Amberg eG für Sie und mit Ihnen weiterentwickeln und fit machen für die Herausforderungen der Zukunft. Wir werden alles daran setzen, unsere Bank weiterhin erfolgreich in unserer Region als eine leistungsstarke Bank zu behaupten.

Ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vor Steuern in Höhe von 6.322.482,89 Euro, deutlich wachsende Kreditbestände, ebenfalls wachsende Einlagen und das vor dem Hintergrund eines sehr überschaubaren Risikos: Das Geschäftsjahr 2019 war für Ihre Volksbank-Raiffeisenbank Amberg eG trotz aller Widrigkeiten ein Geschäftsjahr, mit dem man erneut rundum zufrieden sein kann. Die positive Geschäftsentwicklung im Kredit- und Einlagengeschäft mit dem Mittelstand und den Privatkunden zeigt einmal mehr: Auch im Umfeld eines harten Wettbewerbs und bei sich abschwächender Konjunktur wächst Ihre Volksbank-Raiffeisenbank Amberg eG solide. Auch im Zuge einer eher gedämpften Konjunktur sind wir weiter verstärkt unserer Aufgabe als Kreditgeber nachgekommen. Unsere Bilanzsumme stieg um 5,7% auf 856 Millionen Euro. Einen noch nie da gewesenen Höchststand verzeichnet unser betreutes Kundenvolumen. Es stieg um stolze 151 Millionen Euro auf nunmehr 1.709 Mio. Euro. Mit sehr viel Überzeugung möchte ich sagen, dass diese Wachstumszahlen beweisen, dass sich Kundennähe und eine nachhaltig zeitgemäße und bewusst genossenschaftliche Geschäftspolitik auszahlen. Das bestätigt auch die Entwicklung unseres Wertpapiergeschäfts. Es ist die erklärte strategische Absicht unserer Bank, den Bestand unverzinslicher Einlagen mit den Kunden in individuellen Beratungsgesprächen in Produkte mit höheren Renditen, wie etwa dem Wertpapiergeschäft, zu überführen. Wir legen dem Kunden diesen Vorschlag im Rahmen unserer genossenschaftlichen Beratung ans Herz, denn es trifft aus unserer Sicht genau die empfehlenswerte Vorstellung einer ausgewogenen Vermögensstruktur. Wer sein Geld heute arbeiten lassen will, muss auf zeitgemäße Alternativen zum Sparbuch oder Tagegeld setzen.

Wir sind stolz darauf, dass sich das genossenschaftliche Geschäftsmodell unserer Bank im weltwirtschaftlichen Dilemma der letzten Jahre so hervorragend bewährt hat. Das Jahr 2019 hat erneut gezeigt, dass traditionelle Werte und gegenseitige Wertschätzung eben doch zählen. Das mehr als 150 Jahre alte Modell der Volks- und Raiffeisenbanken ist und bleibt zeitlos. Es behauptet sich immer mehr und ist lebendig wie eh und je.

Neuwahl in den Aufsichtsrat

Verabschiedung von Franz-Josef Einhäupl

Turnusgemäß schied Franz-Josef Einhäupl aus dem Aufsichtsrat aus. Ganze 12 Jahre lang war er Mitglied des Gremiums. Vorstand und Aufsichtsrat danktem ihm herzlich für all das, was er im Rahmen seiner Tätigkeit für die Bank geleistet hat: Vordergründiges war nie seine Sache. Es lag ihm viel daran, den Dingen auf den Grund zu gehen; seine reichhaltige Berufs- und Lebenserfahrung zeigte sich fortlaufend auch bei Entscheidungen, deren Ergebnisse erst sehr spät sichtbar wurden. Dabei konzentrierte sich Franz-Josef Einhäupl immer auf das Wesentliche.  

Nach eingehender Beratung schlugen Aufsichtsrat und Vorstand der Vertreterversammlung vor, Martin Deubzer in den Aufsichtsrat der Bank zu wählen. Deubzer ist selbstständiger Steuerberater und Wirtschaftsprüfer der in Amberg ansässigen Kanzlei Hausler und Deubzer. Als Wirtschaftsprüfer bringe er alle bankaufsichtsrechtlichen Qualifikationen mit, die für einen Aufsichtsrat einer Kreditgenossenschaft notwendig sind. Martin Deubzer wurde anschließend einstimmig in den Aufsichtsrat der VR-Amberg gewählt.